A HETZ

oder Die letzten Tage der Menschlichkeit
15 Theaterreisen rund um die Themen Globalisierung und Migration

Idee: Chris Müller und Georg Schmiedleitner
Nach Texten von Franzobel

Ein Projekt von Linz09 im Rahmen von Theaterlust2: Sonnenbrand

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+ + + + A Hetz ist abgeschlossen. Danke für das große Interesse - ein neues Projekt wartet auf Euch und uns! + + + +


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Neue Probenvideos sind da!

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2009 ist das Theater Hausruck in unser aller Gegenwart angekommen und braut unter der künstlerischen Leitung von Georg Schmiedleitner und Chris Müller ein elektrisierendes Gemisch aus klassischen Theaterszenen (u. a. von Franzobel), Performance, Video-Dokumentationen, wissenschaftlichen Statements und zahlreichen Überraschungen. Die Themen der Theaterreise sind die brennenden Fragen unserer Zeit: Chancen und Gefahren der Globalisierung, Hintergründe der großen Migrationsbewegungen – vom Tourismus bis zur Flucht vor Verfolgung und Hunger. Erzählt anhand menschlicher Schicksale zwischen Fremdheit, Ressentiment und Solidarität.

Dabei funktioniert das Theater Hausruck eine Kirche, Gast- und Gemeindehäuser, Ausflugsziele und öffentliche Räume zu Theaterschauplätzen um, auf denen unsere Gegenwart ungeschminkt verhandelt wird. Der Hausruck als Kulisse, vor der Kunst und Leben – zum Teil unbemerkt – ineinander übergehen.

Regisseur Georg Schmiedleitner zur Inszenierung von “A Hetz” …

Auch 2009 stehen dem Theater Hausruck neben dem engagierten Team von LaiendarstellerInnen viele hochkarätige Mitwirkende zur Seite: Maria Hofstätter (Projekttheater Vorarlberg, Kinofilme von Ulrich Seidl: „Hundstage“, „Import Export“) ist ebenso mit von der Partie wie Theater Hausruck „Stammspieler“ Franz Froschauer und der Wiener Mime Oscar Blaha. Dazu stoßen der Buchautor, Tänzer und attac-Aktivist Christian Felber sowie der globalisierungskritische Publizist und Clown Klaus Werner-Lobo. Die traurige Wahrheit hinter TV-Statements enthüllt das Kabaretttrio Maschek („Dorfers Donnerstalk“), während Komponist Rupert Schusterbauer in bewährter Manier die Theatermusik beisteuert. Die Theatertexte stammen u. a. aus der Feder von Franzobel, Stefan Brandtmayr zeichnet für die Bühnenbilder, Cornelia Kraske für die Kostüme verantwortlich.

„Migration ist ein hochkomplexes – und daher für Vereinfachungen, Kurzschlüsse und Vorurteile bestens geeignetes Themenfeld“, sagt Regisseur Georg Schmiedleitner. „Das Theater Hausruck nähert sich diesem Kernthema unserer Zeit mit Mitteln unserer Zeit an. ‚A Hetz oder Die letzten Tage der Menschlichkeit’ lenkt das Augenmerk zunächst auf die Schicksale jener Menschen, die ihre Lebenssituation als existenziell bedrohlich oder perspektivlos empfinden und sich auf den Weg in andere, vermeintlich aussichtsreichere Umgebungen machen. Das Theaterpublikum wird in unserem ‚Roadmovie’ mit assoziativen Bildern und Szenen konfrontiert, die eine exakte Grenzziehung zwischen Spiel und Wirklichkeit verunmöglichen. Irritierende Begegnungen mit MigrantInnen stiften Verwirrung und nötigen die Mitreisenden, die eigenen Denk- und Verhaltensmustern zu befragen.“

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